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Wichtige Regeln beim Essen und Trinken

Um das Körpergewicht annähernd auf normalem Niveau zu halten und eine bedarfsgerechte Versorgung mit allen essentiellen Nährstoffen zu gewährleisten, ist es sinnvoll, bei der täglichen Ernährung einige „Regeln“ zu befolgen, die Sie beim Erreichen des optimalen Behandlungsergebnis unterstützen.

Das Einhalten von mehreren Zwischenmahlzeiten ist äußerst wichtig, um den Tageskalorienbedarf und den Bedarf an essentiellen Nährstoffen so gut wie möglich zu decken und nicht in eine Mangelernährungssituation zu kommen.

Deshalb sollten Menschen nach einer Magenentfernung auch 6-10 kleine Mahlzeiten pro Tag einnehmen. Die Aufnahme von größeren Portionen ist für viele Betroffene wegen des schnell aufkommenden Völlegefühls und anderer Schwierigkeiten problematisch. Am Anfang erleichtert eine dicklich-breiige Konsistenz der Nahrung das Schlucken. Außerdem sind auch langsames essen und gutes, intensives Kauen von hoher Wichtigkeit.

Es empfiehlt sich auch, schon vor der eigentlichen Mahlzeit ein Nahrungsaperitif einzunehmen, der die Ausschüttung von Verdauungssäften fördern soll. Dies kann beispielsweise eine Scheibe Brot, Zwieback oder ein Knäckebrot sein, das dünn mit Butter oder Margarine bestrichen ist. Oftmals erleichtert das dann die Verdauung der eigentlichen Mahlzeit.

Nehmen Sie das Essen äußerst ernst und konzentrieren sie sich darauf. Essen und Trinken und das Zubereiten von Mahlzeiten sind jetzt zu zentralen Elementen geworden, die ihren Tagesrhythmus bestimmen.

Man beachte: Versuchen Sie auch, so viele Kalorien wie möglich über Getränke und Flüssigkeiten aufzunehmen!

 

Verfasser:
M.Sc. Rebeca Bruder
Ernährungswissenschaftlerin, St.-Johannes-Hospital Dortmund